COST - Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung


COST - Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung

COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine zwischenstaatliche Initiative zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen und technischen Forschung, bei der nationale Forschungsarbeiten international gebündelt und koordiniert werden.

COST unterstützt die pan-europäische Netzwerkbildung zu definierten Themen über einen Zeitraum von vier Jahren. Auf diese Weise wird ein gemeinsamer Austausch zwischen den Forschenden ermöglicht und die Koordination von Forschungsaktivitäten sowie die Verbreitung ihrer Ergebnisse verbessert. Außerdem legt COST Wert darauf, dass die Netzwerke sowohl jüngere Forschende als auch Forschende aus "Forschungs- und innovationsschwächeren" europäischen Staaten (den sogenannten "Zielstaaten für Inklusion", englisch "Inclusiveness Targeted Countries") gezielt einbeziehen.

COST fördert Vernetzungsaktivitäten, wie etwa Arbeitsgruppen, Tagungen, Workshops, kurze wissenschaftliche Austausche, Training Schools, Reisekosten und gemeinsame Veröffentlichungen. Die Personal- und Forschungsmittel stammen aus nationaler Förderung oder Drittmitteln und werden nicht von COST finanziert.

Die Laufzeit von COST-Aktionen beträgt vier Jahre. Im ersten Jahr erhält jede COST-Aktion ein Budget von 125 000 €. Danach ist das jährliche Budget von verschiedenen Faktoren abhängig. Als Richtwert stehen einer COST-Aktion mit Teilnehmenden aus 30 Mitgliedsstaaten jährlich 150 000 € zur Verfügung. Das ist möglich, weil für die Beantragung von COST-Aktionen im Gegensatz zu typischen EU-Projekten keine Budgetplanung notwendig ist.

Der nächste Sammlungsstichtag ist Mittwoch, der 25. Oktober 2023, 12:00 Uhr.

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