Brexit Update: britische Regierung erweitert zugesicherte Garantie zugunsten des COST Förderprogramms

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Foto: BrianAJackson / Thinkstock

Die unterzeichnete Garantie der britischen Regierung sichert bewilligten Projekten aus Horizont 2020, die bis zum Ende 2020 eingereicht werden, eine nationale Förderung zu.

Diese Garantie wurde nun um das COST Förderprogramm erweitert. COST ist zwar eine zwischenstaatliche Initiative, erhält aber ihre Fördermittel aus Horizont 2020. Für die Gesamtlaufzeit von Horizont 2020 erhält COST Fördermittel in Höhe von 300 Mio. Euro.

Die Garantie deckt die Reisekosten für Meetings, Training Schools und Short Term Scientific Missions ab. Das "Department for Business, Energy & Industrial Strategy" wird für die Erstattungen der britischen Teilnehmenden der COST Aktionen zuständig sein.

Die britischen Teilnehmenden sollten:

  • Einladungen zu Vernetzungsaktivitäten
  • einen Nachweis der Teilnahme an Vernetzungsaktivitäten
  • sowie die Belege der Ausgaben aufbewahren.

Weitere Informationen der britischen Regierung für COST Aktionen nach dem Brexit finden Sie unter:

https://www.gov.uk/guidance/cost-actions-after-brexit

Informationen der COST Association zum Brexit:

unter https://www.cost.eu/who-we-are/about-cost/brexit/

Die COST Association steht in engem Kontakt mit der britischen Regierung um mögliche Folgen eines ungeregelten Brexits abzumildern. Dazu wurden weitere Vorkehrungen getroffen: Im Falle eines No-Deals werden beispielsweise die Kosten für die "Final Action Dissemination" (FAD) sowie der "Local Organiser Support" (LOS) direkt von der COST Association übernommen.

Die COST Association sowie die deutsche Koordinierungsstelle für COST werden Sie weiterhin auf dem Laufendenen halten.


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